Wozu Dopingbekämpfung in "dürftiger Zeit"?

Saved in:
Bibliographic Details
Author:Kornbeck, Jacob
Published in:Internationale Aspekte und Perspektiven des Sports : Prof. Dr. Walter Tokarski zum 65. Geburtstag
Published:Sankt Augustin: Academia Verl. (Verlag), 2011, S. 131-150, Lit.
Format: Publications (Database SPOLIT)
Publication Type: Compilation article
Media type: Print resource
Language:German
Keywords:
Online Access:
Identification number:PU201304003163
Source:BISp

Abstract

Vor dem Hintergrund der Feststellung, dass ein ständiges Hinterfragen von Begründungen den Kampf gegen Doping langfristig stärken kann, wird in diesem Beitrag eine Auswahl an derzeit geltenden Begründungen für ein Dopingverbot dargestellt. Verf. erläutert zunächst die im World Anti Doping Code (WADC) formulierten sowie in völkerrechtlichen Konventionen zu findenden Begründungen. Mit Blick auf den WADC werden anschließend die dort angeführten Kriterien für eine Aufnahme von Substanzen und Methoden in die Verbotsliste hinsichtlich ihrer Eignung als Begründung für das Dopingverbot diskutiert (Verbot der Leistungssteigerung, Gebot des Gesundheitsschutzes und schutzwürdiger „Sportgeist“). Insbesondere letzterer wird im Zusammenhang mit der „Eigenwelt“ des Sports kritisch betrachtet, wobei Verf. die Frage, ob der „Sportgeist“ als handfestes Argument dienen kann, als klärungsbedürftig ansieht. Messerschmidt