Traditionelle Spiele und Sportarten in Polen

Titel: Traditionelle Spiele und Sportarten in Polen
Autor: Liponski, Wojciech
Erschienen in: Sport - Integration - Europa : neue Horizonte für interkulturelle Bildung
Format: Sammelwerks­beitrag
Medienart: Gedruckte Ressource
Sprache: Deutsch
Veröffentlicht: Baltmannsweiler: Schneider-Verlag Hohengehren (Verlag), 2008, S. 155-167, Lit.
ISBN: 9783834004659
Schlagworte: Europa; Polen; Spiel; Sportart; Sportgeschichte; Sportsoziologie; Sportwissenschaft; Tradition; Traditionspflege;
Erfassungsnummer: PU201303001869
Quelle: BISp
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Abstract

Der vorliegende Text befasst sich mit traditionell polnischen Spielen und Sportarten und deren Erhaltung in der heutigen Zeit. Dabei ist der Text in verschiedene Kapitel eingeteilt. Zu Beginn wird der historische Hintergrund des polnischen Nationalerbes in traditionellen Sportarten und Spielen thematisiert. An dieser Stelle wird die älteste polnische Sportart, Rochwist, näher beschrieben. Diese und andere erste Formen von Sportarten, die noch aus dem Mittelalter stammen, aber auch Sportarten, die seitdem bis in das 20. Jahrhundert entstanden sind, werden in diesem ersten Kapitel beschrieben. Im weiteren Verlauf des Textes werden Beispiele für traditionelle Spiele und Sportarten aufgeführt, die noch bis heute vergleichsweise gut erhalten sind, wie "Palant" oder "Klappernrennen". Verf. beschreibt außerdem auch die Spiele, die in bestimmten Regionen noch durchgeführt werden, aber tendenziell zu verschwinden scheinen, wie das Schafscheren oder "Kapele". Zu den Spielen, die fast völlig von der Bildfläche verschwunden sind, gehören untere anderem "grele", "Bauernkegeln und Dorfkegeln" und "kulotko". Der Autor beschreibt sowohl die Spielidee und -durchführung, als auch in welchen Gegenden Polens diese Spiele ihren Ursprung haben und wo sie noch gespielt werden. Organisationen, wie der Verband "Volkssportmannschaften" oder die "Gesellschaft für die Verbreitung von Körperkultur" stellen eine Möglichkeit zur Erhaltung dieser Sportarten dar, befassen sich aber vorwiegend damit das kulturelle Niveau rückständiger ländlicher Gegenden zu erhöhen. In einem weiteren Kapitel beschreibt Verf. seine Unternehmungen das polnische Kulturerbe auf einer wissenschaftlichen Basis zu sichern. Im letzten Abschnitt geht es schließlich darum die Herausforderungen, in Zukunft das gesellschaftseigene Erbe zu erhalten und weiterzuentwickeln, zu bewältigen. Barz

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