Skateboarding : Ethnographie einer urbanen Praxis

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Bibliographische Detailangaben
Autor:Peters, Christian
Veröffentlicht:Münster: Waxmann (Verlag), 2016, 336 S., Lit.
Hochschulschriftenvermerk:Oldenburg, Univ., Diss., 2015
Format: Literatur (SPOLIT)
Publikationstyp: Monografie
Medienart: Gedruckte Ressource Elektronische Ressource (online)
Dokumententyp: Hochschulschrift Dissertation
Sprache:Deutsch
ISBN:9783830933540
Schriftenreihe:Internationale Hochschulschriften, Band 631
Schlagworte:
Online Zugang:
Erfassungsnummer:PU201609006591
Quelle:BISp

Abstract des Verlegers

Das Verhältnis von Skateboarding und Stadt ist seit jeher ein ambivalentes. So sehr die Skateboarder auf die Stadt als architektonischen, sozialen und symbolischen Raum verwiesen sind, so sehr sind sie immer wieder auch Verdrängungsversuchen ausgesetzt. Doch warum ist das Verhältnis von Skateboarding und Stadt so schwierig? Welche Bedeutung hat der urbane Raum für die Praxis des Skateboardfahrens? Und hat umgekehrt das Skateboardfahren auch eine Relevanz für die Stadt? Wie wird ein Skate-Novize zu einem akzeptierten Mitglied der »Skater-Community«? Wie erlernen Skateboarder ihre komplexen Bewegungsmanöver? Welche Rolle spielen dabei Medien? Und: Ist Skateboarding wirklich so politisch, wie manch kritischer Zeitungsartikel suggeriert? Auf Basis einer mehr als sechsjährigen Feldforschung werden in "Skateboarding“ Einblicke in die Entwicklung der Kölner Skate-Szene gewährt. Christian Peters zeichnet das vielschichtige Bild einer urbanen Bewegungskultur, die sich im Spannungsfeld zwischen kommunaler Null-Toleranz-Strategie und Do-it-yourself-Urbanismus, zwischen olympischem Vereinssport und informeller Praktiker-Gemeinschaft, zwischen hippem Modetrend und zeitloser Lebensform immer wieder neu erfindet.