Wie funktioniert Blockperiodisierung? Lernkurven und Superkompensationskurven : Besonderheiten der Blockperiodisierung

Titel: Wie funktioniert Blockperiodisierung? Lernkurven und Superkompensationskurven : Besonderheiten der Blockperiodisierung
Autor: Krüger, Arnd
Zeitschriftentitel: FdSnow : Fachzeitschrift für den Skisport
Format: Zeitschriften­artikel
Medienart: Gedruckte Ressource
Sprache: Deutsch
Veröffentlicht: 32 (2014), 45, S. 22-33, Lit.
Schlagworte: Skisport; Superkompensation; Trainingsperiodisierung; Trainingsplanung; Trainingswissenschaft; Wintersport;
Erfassungsnummer: PU201504003319
Quelle: BISp
Gespeichert in:

Abstract

Ausgehend von einem Praxisbeispiel wird gezeigt, dass bei der bisherigen Diskussion um Blockperiodisierung vor allem die physiologischen und biochemischen Parameter erforscht und diskutiert wurden, während die Aspekte des motorischen Lernens (verteiltes vs. massiertes Lernen) nicht berücksichtigt wurden; dabei ist auch in Ausdauersportarten das Beherrschen von Technik und psychologischen Parametern erforderlich, wie sich dies gerade im Gelände und bei der Bewegungsökonomie zeigt. Lernkurven sind aber keine Superkompensationskurven, so dass bei der Mischung von traditioneller Periodisierung (verteiltes Lernen) und Blockperiodisierung (massiertes Lernen) beide Anpassungsprozessarten zu berücksichtigen sind. In Anlehnung an N. A. Bernstein geht es somit bei der Blockperiodisierung um die Frage, wie man den Zusammenhang von konditionellen und koordinativen Fähigkeiten am besten trainiert, ohne die erworbenen Fähigkeiten und Fertigkeiten hierbei zu vernachlässigen bzw. zu vergessen. Anhand von empirischen Arbeiten zum Blocktraining der letzten Jahre wird aufgezeigt, dass nicht nur einzelne Mesozyklen blockperiodisiert werden können, sondern dass dies auch bei ganzen Trainingsperioden sinnvoll sein kann, man aber die Blockbildung auch nicht über- und/oder untertreiben darf. Verf.-Referat

Abstract

Starting from a practical example it is shown that the discussion about block periodization has particularly emphasized the physiological and biochemical side, while aspects of motor learning (massed vs. distributed learning) have been largely overlooked; the technical and psychological skills are equally important in endurance sports, particularly an varying terrain and as it concerns running economy. Learning curves are, however; no super compensation curves, so that the mixture of traditional periodization (i.e. distributed learning) and block periodization (i.e. massed learning) has to take both adaptation processes into account. Following N.A. Bernstein, the major concern of block periodization ought to be how to train best the coherence of physical abilities (i. e. special endurance) and coordinative skills (e. g. movement efficiency) without detraining (i. e. forgetting) the abilities and skills learned thus far. Looking at the empirical research papers of the last couple of years it is obvious that not only single mezocycles but whole training periods have benefited from block periodization. Block periodization should, however, neither be overdone nor undone to avoid losing acquired skills. Verf.-Referat

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