Die Untersuchung der Querkraftentwicklung bei der Tretbewegung im Radsport

Sprache: Deutsch
Leiter des Projekts Dr. Zschorlich, Volker Universität Oldenburg / Fachbereich Sportwissenschaft (Tel.: 0441 /7983180)
Mitarbeiter des Projekts Dr. Stute, Uwe
Dr. Fietkau, Ulrich
Beteiligte Institutionen: Universität Oldenburg / Fachbereich Sportwissenschaft (Forschungseinrichtung)
BMI/BISp (Aktenzeichen: 070613/95) (Finanzierung)
Projektlaufzeit: 01/1995 - 10/1996
Schlagworte: Dynamometrie; Hochleistungssport; Kraft; Leistungssport; Optimierung; Radsport; Sattel; Triathlon
Erfassungsnummer: PR019960105380
Gespeichert in:

Zusammenfassung

Die Untersuchung der Krafteinleitung eines Radfahrers auf die Pedale ist in planarer Ebene von einer ganzen Reihe von Arbeitsgruppen in In- und Auslandgruppen bereits untersucht worden. Die Untersuchung der gesamten Krafteinleitung des Radfahrers auf das Fahrrad ist bisher in seiner vollen Komplexität nicht erfolgt (d.h. unter Einbeziehung der Sattelkräfte und der Lenkerkräfte in drei Dimensionen). Aus Gründen der vereinfachten Modellbildung hat man die Tretbewegung im Radsport lediglich als planare Bewegung aufgefaßt. Unser Augenmerk liegt ebenfalls auf der Entwicklung der Querkräfte.
Welche Ursachen die Querkräfte hervorrufen und ob diese Kräfte in ihren Größenordnungen zu reduzieren sind, soll in dieser Studie untersucht werden.

(Zwischen)Ergebnisse

Es hat sich gezeigt, daß im Labor die Querkräfte nur relativ geringen Einfluß auf die Ökonomie der Tretbewegung sichtbar werden lassen. In der Freifahrt zeigen sich situationsabhängig unterschiedliche Auswirkungen der Tretbewegung auf die Ökonomie. Hierzu zeigen sich beim Wiegetritt die größten Transversalkräfte, die diese Koordinationsform als relativ unökonomisch erscheinen lassen. Damit kann in gewissen taktischen Situationen, wie es z. B. bei leichten Berganstiegen der Fall ist, mit anderen Techniken erheblich ökonomischer gearbeitet werden.

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