Aktivitäten der AOK rund um mehr Bewegung und gesunde Ernährung für Kinder und Jugendliche

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Bibliographic Details
Author:Tiemann, Michael
Published:2020
Format: Internet resource (Database Fachinfoführer Sport)
Media type: Electronic resource (online)
Document Type: Conference contribution
Data type:pdf
ppt
Extend:31 Folien
Part of:http://www.bvpraevention.de
Language:German
Keywords:
Online Access:
Identification number:WE020111200320
Source:BISp

Author's abstract

Aktuelle Studien und Gesundheitssurveys (z. B. des Robert Koch-Instituts) zeigen, dass Bewegungsmangel und körperliche Inaktivität bei Kindern und Jugendlichen im Laufe der letzten Jahre erheblich zugenommen haben. Gegenwärtig erreichen weniger als ein Drittel aller Kinder in Deutschland die für Heranwachsende empfohlenen Aktivitätsempfehlungen von mindestens 60 (bzw. 90) Minuten moderater bis starker körperlich-sportlicher Aktivität pro Tag. Damit zusammenhängend ist auch die motorische Leistungsfähigkeit von Kindern und Jugendlichen zurückgegangen, wobei dieser Rückgang bei Kindern, die in der Stadt aufwachsen und bei Kindern aus Familien mit niedrigem Sozialstatus besonders stark ausgeprägt ist. Weitergehend begünstigt ein Mangel an Bewegung und körperlich-sportlicher Aktivität auch die Zunahme zahlreicher gesundheitlicher Risiken und Probleme wie z. B. die Entstehung von Übergewicht und Adipositas. So sind in Deutschland gegenwärtig 15 % der Kinder und Jugendlichen übergewichtig (BMI oberhalb der 90. Perzentile), 6,3 % davon gelten als adipös (BMI oberhalb der 97 Perzentile). Vor diesem Hintergrund sowie angesichts der gesetzlichen Verpflichtung der Krankenkassen, Leistungen zur Prävention und Gesundheitsförderung zu erbringen (§§ 20 und 20a SGB V), führt die AOK seit vielen Jahren zahlreiche qualitätsgesicherte Maßnahmen und Programme auf diesem Gebiet durch. In der vorliegenden Präsentation vom zweiten gemeinsamen Präventionskongress des Bundesministeriums für Gesundheit und der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (Mainz, 9. Februar 2009) werden exemplarisch vier Setting-basierte Interventionsmaßnahmen für Kinder und Jugendliche etwas genauer ausgeführt.