Der Schulsport im Blickpunkt

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Bibliographic Details
Author:Böttcher, Anette
Published in:Impulse
Published:23 (2018), 1, S. 20-23
Format: Publications (Database SPOLIT)
Publication Type: Journal article
Media type: Print resource Electronic resource (online)
Language:German
ISSN:2192-3531
Keywords:
Online Access:
Identification number:PU201810007068
Source:BISp

Abstract of BISp

Für drei Jahre (2015-2017) wurde das Forschungs- und Nachwuchskolleg „Empirische Schulsportforschung“ (ESf-Kolleg) zum Ausbau der Fachdidaktik an der Deutschen Sporthochschule Köln durch das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Ziel des Kollegs war eine nachhaltige Stärkung sportdidaktischer Forschungsaktivitäten. Insgesamt wurden im Rahmen des Kollegs vier Doktorandinnen und Doktoranden sowie vier Postdoktorandinnen und Postdoktoranden aus vier unterschiedlichen Instituten der Kölner Sportuniversität systematisch unterstützt und gefördert (Dr. Britta Fischer, Dr. Stefan Meier, SportlehrerInnenausbildungszentrum; Daniel Hoffmann, Institut für Vermittlungskompetenzen in den Sportarten; Dr. Hanna Raven, Psychologisches Institut; Dr. Anette Böttcher, Helga Leineweber, André Poweleit und Dr. Sebastian Ruin, Institut für Sportdidaktik und Schulsport). Zum Koordinator und Sprecher des Kollegs wurde Prof. Dr. Günter Stibbe (Institut für Sportdidaktik und Schulsport) ernannt. Die Kollegiatinnen und Kollegiaten haben im Rahmen des ESf-Kollegs verschiedene Aspekte empirischer Schulsportforschung in den Blick genommen. Dabei befassen sich die Projekte sowohl mit dem Sportunterricht als auch mit Formen des außerunterrichtlichen Schulsports und nehmen unterschiedliche Akteure in den Blick. Zentrale Themen sind dabei Professionalisierung, Unterrichtsentwicklung und Lehrplanforschung, wobei die verschiedenen Forschungsthemen nicht immer trennscharf voreinander abgrenzbar sind. Die Professionalisierung von Sportlehrkräften ist ein Kernelement der (empirischen) Schulsportforschung, sodass sich auch zahlreiche Arbeiten aus dem ESf-Kolleg schwerpunktmäßig in diesem Bereich verorten lassen. Das Ziel einer Qualitätssicherung schulischer Bildungsprozesse macht dieses Forschungsfeld besonders relevant, denn Sportlehrkräfte stellen die Mittler zwischen bildungspolitischen Vorstellungen und deren Umsetzung bzw. Anbahnung im konkreten Sportunterricht dar. Die Dissertationsprojekte von 1. André Poweleit zur Lehrplanevaluation in Luxemburg, 2. Helga Leineweber zur Frage, welche Auswirkungen inklusiver (Sport-)Unterricht für die Professionalisierung von (Sport-) Lehrkräften hat, 3. Britta Fischer und Hanna Raven zu Kompetenzstrukturen sowie zur Motivation von Sportlehramtsstudierenden, 4. Stefan Meier zum fachdidaktischen Wissen angehender Sportlehrkräfte, 5. Sebastian Ruin zu Auffassungen des Körpers von Lehrkräften, die in inklusiven Settings unterrichten sowie solchen, die in traditionellen Settings unterrichten, 6. Daniel Hoffmann zur tatsächlichen Implementierung der Rückschlagspiele (Badminton, Tennis, Tischtennis) im Sportunterricht an Grundschulen, 7. André Poweleit zur Nutzung des Konzepts des erziehenden Sportunterrichts als Analysefolie zur Untersuchung, ob die geforderten pädagogischen Ansprüche eine erwartungsgemäße Anerkennung finden, und 8. Anette Böttcher zum Verständnis von Wagnis und Wagniserziehung von Sportlehrkräften und in Gegenüberstellung zu den Ansprüchen des Sportlehrplans in NRW werde vorgestellt. (Schiffer unter Verwendung wörtlicher Textpassagen)