Plyometrics / Jump training

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Bibliographic Details
Title translated into German:Plyometrisches Sprungtraining
Author:Nunn-Cearns, Glynnis
Published in:Modern athlete and coach
Published:51 (2013), 1, S. 15-18, Lit.
Format: Publications (Database SPOLIT)
Publication Type: Journal article
Media type: Print resource
Language:English
ISSN:0047-7672
Keywords:
Online Access:
Identification number:PU201310007152
Source:BISp

Abstract

Das plyometrische Sprungkrafttraining wurde in den 1960er/70er in der Sowjetunion entwickelt. Ursprünglich wurde diese Trainingsmethode „Schockmethode“ genannt. Die Sportler sprangen aus einer bestimmten Höhe auf den Boden. Beim Auftreffen auf den Boden erfuhren sie einen „Schock“, auf den sofort ein Absprung folgte. Das bedeutete, dass nach einer exzentrischen Muskelkontraktion eine konzentrische Kontraktion stattfand. Weitere Bezeichnungen für diese Trainingsmethode waren „Kastensprünge“ oder „Tiefsprünge“. Das plyometrische Sprungkrafttraining bewirkte Verbesserungen der Kraft, Sprungkraft und Schnelligkeit. Die Fallhöhe des Sportlers sollte grundsätzlich 1 Meter nicht überschreiten, in der Regel beträgt sie 50-80 cm. Wichtig sind die Sprungtechnik und die Sprunghöhe im Anschluss an die Landung. Während des Falls muss der Sportler seine Muskeln bewusst auf die Landung vorbereiten, indem er sie anspannt. Beim Kontakt mit dem Boden sollte der Sportler seine Beine leicht beugen, um die Aufprallkraft zum Teil zu absorbieren. Vor diesem Hintergrund stellt Verf. diverse Sprungformen vor. Um Verletzungen vorzubeugen, sollten die Übungen für junge Sportler (vorpubertäres Alter) nur sehr leicht sein und die Anzahl der Bodenkontakte ist zu reduzieren. Des Weiteren ist auf eine korrekte Technik zu achten. Erst mit zunehmender Erfahrung des Sportler ist die Übungskomplexität zu steigern. Schiffer