Take-off force in ski jumping : age and gender differences

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Title translated into German:Die Absprungkräfte beim Skispringen : Alters- und Geschlechtsunterschiede
Author:Yamamoto, K.; Takeda, T.; Kondo, Y.; Yoshida, M.; Katayose, M.
Published in:Science and Skiing V : 5th International Congress on Science and Skiing ; St. Christoph a. A., Austria, December 14-19, 2010
Published:Maidenhead, Aachen: Meyer & Meyer Sport (Verlag), 2012, S. 637-644, Lit.
Format: Publications (Database SPOLIT)
Publication Type: Compilation article
Media type: Print resource Electronic resource (online)
Document Type: Conference proceedings
Language:English
Keywords:
man
Online Access:
Identification number:PU201303001674
Source:BISp

Abstract

In der vorliegenden Untersuchung wurden die alters- und geschlechtsabhängigen Unterschiede der Absprungkräfte beim Skisprung analysiert. 76 japanische Skispringer (57 Männer, 19 Frauen) absolvierten in einem Zeitraum von 2008 bis 2010 insgesamt 375 Wettkampfsprünge von einer HS-134-Schanze. Ein Kraftmesssystem wurde auf den letzten zehn Metern der Schanze installiert, darüber hinaus wurden drei fotoelektrische Zellen am Anfang und nach 6m des Kraftmesssystems sowie an der Absprungkante angebracht. Die offizielle Anlaufgeschwindigkeit wurde beim Wettkampf von den Wettkampfrichtern ermittelt. Analysiert wurden die Sprünge bei vier verschiedenen Wettkämpfen. Die Kraftdaten von 375 Sprüngen wurden analysiert und in die Gruppen männliche Junioren, männliche Senioren, weibliche Junioren und weibliche Senioren eingeteilt. Signifikante Unterschiede zwischen den Gruppen konnten für den Nettokraftaufwand (FZT) ermittelt werden. Die höchsten Werte dieses Parameters erreichten die männlichen Senioren. Bei den Frauen wurde im Vergleich zu den Männern ein um 60% geringerer Wert für FZT berechnet. Bezüglich der Verschiebung des Körperschwerpunkts beim Absprung konnten lediglich geschlechtsspezifische Unterschiede aufgezeichnet werden (p<0,05; -56%). Die Absprungzeit war bei den männlichen Junioren im Vergleich zu den anderen Gruppen am höchsten (p<0,05). AGa