Mehr als ein Sport : die Geschichte des Frauenfußballs

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Bibliographic Details
Author:Holsten, Nina; Wörner, Simone
Published in:Emanzipation und Fußball
Published:Berlin: Panama-Verl. (Verlag), 2011, S. 106-124, Lit.
Format: Publications (Database SPOLIT)
Publication Type: Compilation article
Media type: Print resource
Language:German
Keywords:
Online Access:
Identification number:PU201202000877
Source:BISp

Abstract

Die Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2011 in Deutschland bildet den Ausgangspunkt für einen bilanzierenden Blick auf den Frauenfußball: Vier Jahrzehnte nach der Anerkennung durch den Deutschen Fußball-Bund hat die Frauenmannschaft eine beeindruckende Erfolgsbilanz vorzuweisen. Jenseits der Erfolge gilt es zu betrachten, inwieweit das Thema Frauen und Fußball mit der Auflösung von klassischen Rollenbildern oder Geschlechtszuschreibungen zu tun hat, und Fragen der Emanzipation anhand der Kriterien von Ausgrenzung und gesellschaftlicher Wahrnehmung beantwortet werden können. Außerdem sollte die Frage nach der emanzipatorischen Wirkkraft des Frauenfußballs beleuchtet werden. Zunächst zeigt ein historischer Abriss des Fußballspiels von Frauen Anfänge und Entwicklungen insbesondere für Deutschland. Das 1955 verabschiedete Verbot hat hier nur begrenzte Wirkung, gegen Ende der sechziger Jahre gab es bereits zahlreiche Frauenfußballmannschaften. Die unterschiedlichen Entwicklungen in der DDR und in den USA werden parallel betrachtet. Seitdem das DFB-Verbot Anfang der siebziger Jahre offiziell zurückgenommen hat sich der Frauenfußball in Deutschland rasant entwickelt, 1981 wurde das Team der SSG Bergisch Gladbach in Taiwan inoffiziell Weltmeister, eine Nationalmannschaft gab es damals noch nicht. sasch