Warum sollte es überall „Anerkannte Bewegungskindergärten“ (ABK) geben? Aktuelle Evaluationsergebnisse aus Nordrhein-Westfalen

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Bibliographic Details
Author:Balster, Klaus
Published in:Praxis der Psychomotorik
Published:36 (2011), 3, S. 159-162
Format: Publications (Database SPOLIT)
Publication Type: Journal article
Media type: Print resource
Language:German
ISSN:0170-060X
Keywords:
Online Access:
Identification number:PU201112010316
Source:BISp

Abstract

In Nordrhein-Westfalen wurden bis Ende 2010 mehr als 400 „Anerkannte Bewegungskindergärten“ zertifiziert. Vorausgegangen war eine Initiative des Landessportbundes und seiner Sportjungend, den jungen Heranwachsenden quasi ein verbrieftes Recht zum Ausleben ihrer Bewegungswelten im Kindergarten zu garantieren. Mit den „Zertifizierungskriterien“ hat sich der Landessportbund hohe Standards gesetzt. So muss der Träger des Kindergartens eine Kooperation mit dem ortsansässigen Sportverein eingehen. Dem Konzept Bewegungserziehung“ folgend, ist der Kindergarten hiernach verpflichtet, den Kindern entsprechende „offene“ Bewegungsangebote im Innen- und Außenbereich zu machen. Das Erziehungspersonal muss über eine Sonderausbildung „Bewegungserziehung im Kleinkind und Vorschulalter“ qualifiziert werden. Die aktuellen Evaluationsergebnisse einer Befragung von „Anerkannten Bewegungskindergärten“ und kinderfreundlichen Sportvereinen werden kurz aufgeführt. Lemmer