Rechtliche Probleme des "Dopings"

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Author:Schimke, Martin
Published in:Sportrecht : Beiträge der XXV. Jahrestagung der DBJV vom 23. - 26. November 2006 in Gelsenkirchen
Published:Aachen: Shaker-Verl. (Verlag), 2009, S. 119-127
Format: Publications (Database SPOLIT)
Publication Type: Compilation article
Media type: Print resource
Language:German
Keywords:
law
Online Access:
Identification number:PU201011008872
Source:BISp

Abstract

Verf. geht im vorliegenden Beitrag der Frage nach, ob Deutschland ein Anti-Doping-Gesetzt braucht oder die vorhandenen gesetzlichen Grundlagen ausreichen. Nach einer einleitenden Definition sowie der Darstellung von Verstößen gegen den Code der World-Anti Doping-Agency werden Pro und Contra eines Anti-Doping-Gesetzes referiert. Die gegenteiligen Grundpositionen stellen sich wie folgt dar: Die Befürworter halten alle Versuche, das Problem Doping in den Griff zu bekommen, für bisher fehlgeschlagen. Aus diesem Grund müsse ein Anti-Doping-Gesetz her, welches den Sportler strafrechtlich belangen kann. Gegenstimmen halten ein solches Gesetz für überflüssig, da geltende Bestimmungen ausreichten, gedopte Sportler auf Verbandsebene zu sanktionieren. Die Diskussion führte schließlich zu einem Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Bekämpfung des Dopings im Sport. Das neue Gesetz sieht vor, nicht nur den Handel, sondern auch den Besitz von Arzneimitteln zu Dopingzwecken in nicht geringer Menge zu bestrafen. Abschließend zeigt Verf. auf, auf welchen rechtlichen Ebenen eine juristische Beratung von vermeintlichen Dopingsündern erfolgen muss. Zimek (unter Verwendung originaler Textpassagen)