Doping - Geißel des modernen Hochleistungssports

Saved in:
Bibliographic Details
Author:Digel, Helmut
Published in:Olympia : Werte, Wettkampf, Weltereignis
Published:Köln: 2008, S. 13-14
Editor:Deutsches Sport & Olympia Museum
Format: Publications (Database SPOLIT)
Publication Type: Compilation article
Media type: Electronic resource (online) Print resource
Document Type: Grey literature
Language:German
Keywords:
Online Access:
Identification number:PU201004003836
Source:BISp

Abstract

Zur Durchsetzung und Bewältigung der Aufgaben und Herausforderungen in den jeweiligen Teilsystemen wurde die WADA, die Welt-Anti-Doping-Agentur gegründet, in der die internationale Staatengemeinschaft gemeinsam mit den internationalen Sportverbänden bemüht ist, weltweit verbindliche Vorgaben zu entwickeln, auf die ein erfolgreicher Anti-Doping-Kampf auszurichten ist. Gemeinsame Grundlage für alles Handeln ist dabei der Welt-Anti-Doping-Code, der im Jahr 2002 verabschiedet und im Jahr 2007 erneuert und fortgeschrieben wurde. Dieser Code kann als ein Meilenstein im Anti-Doping-Kampf bezeichnet werden. Es muss jedoch darauf hingewiesen werden, dass in verschiedenen Bereichen nach wie vor Probleme zu beklagen sind, deren Lösung noch immer nicht in Sicht ist. Die Beziehung zwischen Kontrolleur und Betrüger ist dabei leider immer noch viel zu oft von einer „Hase-Igel-Beziehung“ geprägt und immer häufiger kommt es vor, dass betrügende Sportler die Kontrollen unterlaufen. Zu oft haben sich auch nationale Rechtssysteme als untauglich im Anti-Doping-Kampf erwiesen. Zu ungleich sind noch immer die Strafen bei Delikten in verschiedenen, vergleichbaren Sportarten und viel zu wenig wird in Präventions- und Aufklärungsprogramme investiert. Schließlich werden in manchen Sportverbänden Kontrollen nur lasch gehandhabt oder in viel zu geringer Zahl durchgeführt. Aus dem Text

Abstract

Doping is the scourge of modern high-performance sport and is an ongoing unsolved problem. In the network of sport and commercial interests, time and again the prohibited competitive advantage offered by drugs helps a participant to win, which would otherwise be impossible under „clean“ conditions. The race between the drug-takers and drug detectors is often reminiscent of the fable of the rabbit and hedgehog: It is not until a new substance appears on the market and is taken that doping laboratories can become involved and try to work out a method of detection as quickly as possible. Drug tests have been carried out at the Olympic Games since the 1968 games in Mexico City. The first Olympic doping case was in 1968 when the Swedish pentathlete Hans-Gunnar Liljenvall steadied himself by ingesting an excess of alcohol before shooting. Verf.-Referat