Im "Blindflug" zu Medaillen: Biomechanische und methodische Überlegungen zum Hochsprung

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Bibliographic Details
Author:Koszewski, Dietmar
Published in:Leichtathletik konkret
Published:2002, [5], S. 27-28
Format: Publications (Database SPOLIT)
Publication Type: Journal article
Media type: Print resource
Language:German
Keywords:
Online Access:
Identification number:PU201001000492
Source:BISp

Abstract

Der Hochsprung ist eine der beliebtesten Disziplinen der Kinder- und Jugendleichtathletik. Schon zu Beginn der technischen Ausbildung finden die Kinder einen schnellen Zugang zur Floptechnik. Hauptmerkmal des Flops ist neben der Lattenüberquerung in Rückenlage ein bogenförmiger Anlauf mit einer viel höheren Anlaufgeschwindigkeit als bei der Straddle-Technik. Der Absprung erfolgt mit dem lattenfernen Bein. Der Schwungbeineinsatz ist sehr dynamisch und das Bein ist leicht gebeugt. Im Folgenden beschreibt Verf. den Anlauf, die Rotationen, den Absprung und die Lattenüberquerung detailliert. Im Allgemeinen sollte der Hochsprung ganzheitlich trainiert werden. Das Techniktraining im Hochsprung ist durch das Problem gekennzeichnet, dass die Grundform sehr leicht erlernbar ist, aber die wesentlichen Leistungsfortschritte nicht erreicht werden, weil in der Grundausbildung kein Wert auf die Vielseitigkeit der Übungen gelegt wurde. Gerade der Anlauf-Absprung-Komplex und die Absprungbewegung sollten in der Anfängerausbildung eine besondere Aufmerksamkeit erfahren. Schiffer (unter Verwendung wörtlicher Textpassagen)