Strategien und Erfahrungen mit kommunaler Sportstättenentwicklungsplanung in Deutschland

Saved in:
Bibliographic Details
Author:Hübner, Horst; Wulf, Oliver
Published in:Sportentwicklung : Grundlagen und Facetten
Published:Aachen: Meyer & Meyer (Verlag), 2009, S. 141-158, Lit.
Format: Publications (Database SPOLIT)
Publication Type: Compilation article
Media type: Print resource
Language:German
Keywords:
Online Access:
Identification number:PU200909004934
Source:BISp

Abstract

In Deutschland haben sich in den letzten 15 Jahren Forschergruppen und universitäre Arbeitsgruppen mit dem Aufgabenschwerpunkt „kommunaler Sportstättenentwicklungsplanung“ ausgebildet. Der gesellschaftliche Differenzierungs- und Individualisierungsprozess führte zu einer Pluralisierung und Dynamisierung der Formen der Bewegungskultur und zu einem nachhaltig veränderten Sportpanorama. Um diesen geänderten Bedingungen Rechnung zu tragen bildeten die Kommunen als Träger der Vielzahl an Sportstätten einen eigenen politischen Bereich mit ausgeprägter fachlicher und verwaltungstechnischer Kompetenz aus, der auch über entsprechende Anteile am jeweiligen Haushalt verfügt. Die im weiteren Verlauf des Beitrags vorgestellten fünf Forschergruppen aus Köln, Wuppertal, Nürnberg-Erlangen, Stuttgart und Osnabrück lassen sich mit den folgenden Schlagworten beschreiben: Leitfadenorientierte Sportstättenentwicklungsplanung (Wuppertal), Kooperative Sportentwicklung (Stuttgart), Integrierte Sportentwicklung (Nürnberg-Erlangen), Sportverhaltensberichterstattung (Köln) und Problemorientierte Sportentwicklungsplanung (Osnabrück). Dass der Bedarf an fachlicher Beratung in bundesdeutschen Kommunen auch in Zukunft weiterhin vorhanden oder sogar noch eher steigen wird, wird durch die Vielzahl der Organisationen, deren Angeboten und der Anzahl an Anfragen der Kommunen deutlich. Eine Anpassung der Forscherteams an einander und die Schaffung von für alle Forschergruppen verbindlichen Mindeststandards wird zur Verbesserung der Qualität und der Zusammenarbeit zwischen den Gruppen von den Autoren vorgeschlagen. OSch