Gesunde Athleten sind das Ziel

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Author:Wegner, Uwe; Schors, Bernd
Published in:Leichtathletiktraining : die Lehre der Leichtathletik
Published:19 (2008), 9+10, 40-47
Format: Publications (Database SPOLIT)
Publication Type: Journal article
Media type: Print resource
Language:German
ISSN:0939-8392
Keywords:
Online Access:
Identification number:PU200902001093
Source:BISp

Abstract

Häufige Verletzungen (mit entsprechenden Trainingspausen) bei Jugendlichen gefährden die langfristige sportliche Entwicklung. Wenn begabte Sportler nach Wochen verletzungsbedingter Trainingsabstinenz Bestleistungen und Meistertitel erringen, weist dies Verf. zufolge auf eine zuvor zu hoch und zu einseitig gewählte Trainingsbelastung hin. Spätestens jetzt, besser jedoch, bevor es zur Verletzung kommt, sollte der Trainer umdenken und das Training neu konzipieren. Ganz offenbar genügen weniger intensive und weniger spezifische Reize, um die gewünschten leistungssportlichen Entwicklungen auszulösen. Aus medizinischer Sicht sind die folgenden Fähigkeiten und Fertigkeiten vorrangig zu entwickeln: 1. Gleichgewicht/Wahrnehmung, 2. Beweglichkeit, 3. Koordination, 4. Kraft, 5. Abbremsen einer Bewegung, 6. Regeneration. In Gestalt eines Übungskatalogs stellen Verf. einige komplexe gymnastische Übungen zur Förderung von Gleichgewicht, Beweglichkeit und Koordination vor. Die Übungen wurden nach dem Prinzip „Die Funktion formt die Struktur“ entwickelt, denn Bewegung fördert das Wachstum, Bewegungsgefühl führt zur Bewegungskontrolle und Koordination verbessert die Kraftentfaltung. Diesem Prinzip folgend ist ein Trainieren mit Bewegung besser als ein Trainieren ohne Bewegung (statisches Training). Schiffer (unter Verwendung wörtlicher Textpassagen)