Aging Workforce : Stand gegenwärtiger Forschung zur Rolle sportlicher Aktivität und Fitness

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Author:Mess, Filip; Woll, Alexander
Published in:Sport und Gesundheit in der Lebensspanne : Jahrestagung der dvs-Kommission Gesundheit vom 10.-11. April 2008 in Bad Schönborn
Published:Hamburg: Czwalina (Verlag), 2008, S. 280-287, Lit.
Research institution:Deutsche Vereinigung für Sportwissenschaft / Kommission Gesundheit
Format: Publications (Database SPOLIT)
Publication Type: Compilation article
Media type: Print resource
Language:German
Keywords:
Online Access:
Identification number:PU200808002313
Source:BISp

Abstract

Der demografische Wandel zeigt immer häufiger Auswirkungen auf die Erwerbstätigkeit. Die Zahl der älteren Arbeitnehmer nimmt zu und der Handlungsdruck auf deutsche Unternehmen für Präventionsprogramme bis ins Rentenalter steigt. Bisherige Überblicksartikel hatten meist nur das mittlere Lebensalter im Fokus, weshalb dieser Überblick zeigen soll, wie wirksam bewegungsbezogene Maßnahmen zur Gesundheitsförderung bei alternden Arbeitnehmern im Hinblick auf den Gesundheitszustand und die Arbeitsfähigkeit sind. Durch eine Literaturrecherche zur Evidenz bewegungsbezogener Gesundheitsförderung bei älteren Beschäftigten (über 40 Jahre alt), wurden in verschiedenen Datenbanken 28 relevante Studien gefunden (Evidenzstufe zwei bis vier, acht Querschnitt und 20 Längsschnitt, allerdings waren nur zwei kontrolliert). Inhaltlich bezogen sich die Studien auf die Zusammenhänge sportlicher Aktivität, Fitness und Gesundheit, den Einfluss von sportlicher Aktivität und Fitness auf die Arbeitsfähigkeit und welche gesundheitsförderlichen Wirkungen durch bewegungsbezogene Interventionen bei älteren Arbeitnehmern erzielbar sind. Insgesamt konnten Verf. feststellen, dass die sportlich Aktiven eine bessere Gesundheit haben und ihre Arbeitsfähigkeit höher einschätzen. Besonders im Längsschnitt wurde sichtbar, dass die Gesundheit und Arbeitsfähigkeit durch bewegungsbezogene Maßnahmen positiv beeinflusst werden konnte. Aufgrund der teilweise vorliegenden methodischen Schwächen, kann die Wirksamkeit solcher Programme nur ansatzweise belegt werden. Darum sollte in Zukunft der Fokus auf randomisierte, kontrollierte Längsschnittstudien gelegt werden. Morat