Sportinformatik – eine Standortbestimmung im Jahr der Informatik

Titel: Sportinformatik – eine Standortbestimmung im Jahr der Informatik
Autor: Wiemeyer, Josef
Erschienen in: Sport und Informatik IX : Bericht zum 6. Workshop Sportinformatik der Dvs-Sektion Sportinformatik an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg vom 22. - 24. Juni 2006
Format: Sammelwerks­beitrag
Medienart: Gedruckte Ressource
Sprache: Deutsch
Veröffentlicht: Aachen: Shaker-Verl. (Verlag), 2006, S. 13-28, Lit.
Deutsche Vereinigung für Sportwissenschaft / Sektion Sportinformatik (Beteiligte Körperschaft),, Lit.
ISBN: 3832251979; 9783832251970
Schlagworte: Computer; Entwicklung, geschichtliche; Forschungsförderung; Forschungsprogramm; Forschungsstand; Informatik; Institutionalisierung; Internationalisierung; Sportwissenschaft; Wissenschaft, angewandte; Wissenschaftsdisziplin; Wissenschaftsentwicklung;
Weitere Informationen: https://d-nb.info/980165997/04
Erfassungsnummer: PU200802000554
Quelle: BISp
Gespeichert in:

Abstract

Ausgehend von den zentralen Botschaften des zuständigen Bundesministeriums zum Jahr der Informatik 2006 werden die aktuellen Entwicklungen der Sportinformatik dargestellt sowie zukünftige Herausforderungen analysiert. Die Sportinformatik nahm in den siebziger Jahren ihren Ausgang mit Bemühungen um Dokumentationssysteme und computergestützte Analysen von Spielen, von biomechanischen Daten sowie den hinzukommenden Anwendungsfeldern der Analyse und Modellierung von Training und Wettkampf. Seit 1995 existiert eine eigenständige Sektion Sportinformatik unter dem Dach der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft. Im vergangenen Jahrzehnt ist eine deutliche Tendenz zur Internationalisierung zu beobachten. Ausgewählte Fragestellungen und Forschungsfelder sind zum Beispiel das Coaching, die Modellbildung und Simulation oder die integrierte Produktentwicklung an der Schnittstelle von der Sporttechnologie und der Sportinformatik. In der Zukunft gilt es, die internationale Vernetzung weiter auszubauen, mit der rasanten Entwicklung der Informatik mitzuhalten, stärker mit der Industrie und mit den Anwendern zu kooperieren. Außerdem sollten die zur Verfügung stehenden Forschungsgelder, so zum Beispiel von der Deutschen Forschungsgemeinschaft stärker in Anspruch genommen werden. Eine weitere Entwicklungsstufe wird die zunehmende Nutzung des Computers zur e-research sein. sasch

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