Miedzywarstwowe roznice rozwoju somatycznego dzieci warszawskich

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Title translated into German:Unterschiede der somatischen Entwicklung der Warschauer Kinder aus unterschiedlichen sozialen Schichten
Author:Charzewski, J.; Piechaczek, H.
Published in:Wychowanie fizyczne i sport
Published:45 (2001), 4 , S. 421-432, Lit.
Format: Publications (Database SPOLIT)
Publication Type: Journal article
Media type: Print resource
Language:Polish
ISSN:0043-9630
Keywords:
Online Access:
Identification number:PU200209002533
Source:BISp

Abstract

Die Untersuchungen an 298 Jungen im Alter von 14 - 15 Jahren und 323 Mädchen im Alter von 13 - 14 Jahren in Warschau sollten den Autoren Ergebnisse zur Bewertung der somatischen und geschlechtlichen Entwicklung unterschiedlicher sozialer Schichten bringen. Sie kommen zu folgenden Einsichten: 1. Am Ende des 20. Jahrhunderts gibt es in Warschau eine soziale Distanz zwischen den gesellschaftlichen Schichten bei den somatischen Eigenschaften und im Entwicklungstempo; 2. Die Körperhöhe der Kinder steht in einem quantitativen Zusammenhang mit ihrer Lebensart; 3. Aus dem zwischengeschlechtlichen Vergleich zeigt sich, dass eine regelmäßige Ernährung eine größere Reaktion auf das Körperwachstum bei Jungen als bei Mädchen hervorruft. Das gilt als ein weiterer Beweis für die größere Ökosensibilität des männlichen Geschlechts auf die Wirkung der Umweltfaktoren; 4. Eine unregelmäßige Ernährung ist für beide Geschlechter signifikant mit einem größeren Körpergewicht, einem größeren BMI-Parameter und erhöhter Verfettung verbunden; 5. Eine höhere Bildung der Eltern bei regelgerechter Ernährung erhöht das Körperwachstum beträchtlich. Bei einer richtigen Ernährung verringert ein geringes Bildungsniveau das Wachstum deutlich; 6. Sogar bei einer falschen Ernährung begünstigt eine höhere Bildung der Eltern das Wachstum; 7. Der Bildungsstand der Eltern ist ein außerordentlich wichtiger Faktor für die Entwicklung der Kinder. Er ist der "Träger" für viele wichtige Eigenschaften der Familie wie psychoneurale Eigenschaften, hygienische Bedingungen, regelmäßiger Schlaf und Mahlzeiten sowie Zahl der Kinder in der Familie; 8. Hinsichtlich der geschlechtlichen Reife der Mädchen spielen die Unterschiede in den verschiedenen sozialen Schichten keine Rolle; 9. Bei Jungen weist der Haarwuchs auf ein bedeutend schnelleres Tempo der Pubertät bei denen hin, die aus den oberen sozialen Schichten kommen. Schnürer