Das Schaedel-Hirn-Trauma im Sport - mit Empfehlungen zur Praevention

Titel: Das Schaedel-Hirn-Trauma im Sport - mit Empfehlungen zur Praevention
Englischer übersetzter Titel: Traumatic brain injury in sports - with recommendations for prevention
Autor: Weber, J.; Jaksche, H.
Zeitschriftentitel: Sportverletzung, Sportschaden
Format: Zeitschriften­artikel
Medienart: Gedruckte Ressource
Sprache: Deutsch
Veröffentlicht: 13 (1999), 1 , S. 30-35, Lit.
Schlagworte: Blutung, intrakranielle; Boxerenzephalopathie; Boxerenzephalopathie; Boxerenzephalopathie; Gehirnerschütterung; Komplikation; Neurologie; Schädelhirnverletzung; Sportmedizin; Sporttauglichkeit; Sporttraumatologie; Symptomatik; Verletzungsprophylaxe;
Erfassungsnummer: PU199904308911
Quelle: BISp
Gespeichert in:

Abstract des Autors

Bei vielen Sportarten kann es zu einem Schaedel-Hirn-Trauma (SHT) kommen. Ein leichtes SHT (commotio cerebri) wird dabei in ueber 80% vorgefunden, vor allem in den Kontaktsportarten. Von traumatischen Todesfaellen sind besonders der Luftsport, Reiten und Radfahren betroffen, dabei ist oft die Gehirnverletzung fuehrend. Anhand eines Radsportunfalls wird die moegliche Verlaufsdynamik eines leichten SHT mit sekundaerer Hirnschaedigung durch ein intrakranielles Haematom dargestellt. Zur Beurteilung der Sportfaehigkeit wird haeufig nach einem leichten SHT die Einteilung mit den Symptomen Verwirrtheit, Amnesie und Bewusstlosigkeit vorgenommen (Grad 1-3). Je nach Schweregrad der Commotio cerebri sollte eine entsprechende Sportpause eingehalten werden. Mit postkommotionellen Symptomen liegt eine Sportunfaehigkeit vor. In Kampfsportarten wird nicht selten ein chronisches SHT angetroffen. Dabei kann es zu einer traumatischen Enzephalopathie kommen mit der Entwicklung einer Demenz, und bei einigen Sportlern wird auch ein Parkinson-Syndrom beobachtet. Um ein SHT zu verhindern, sollte in den Risikosportarten ein adaequater Kopfschutz im Training und Wettkampf getragen werden, besonders von Kindern. Weitere Empfehlungen zur Praevention werden vorgestellt, dabei wird auch auf die Sportfaehigkeit bei neurochirurgischen Erkrankungen eingegangen. Verf.-Referat

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