From Balck to Nurmi : the Olympic Movement and the Nordic nations

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Title translated into German:Von Balck zu Nurmi : die Olympische Bewegung und die nordischen Nationen
Author:Jorgensen, Per
Published in:The international journal of the history of sport
Published:14 (1997), 3 (The Nordic World Sport in Society), S. 69-99, Lit.
Format: Publications (Database SPOLIT)
Publication Type: Journal article
Media type: Print resource Electronic resource (online)
Language:English
ISSN:0952-3367, 1743-9035
Keywords:
Online Access:
Identification number:PU199804301321
Source:BISp

Abstract

Die nordischen Staaten nehmen seit den ersten modernen Olympischen Spielen 1896 in Athen an der neuzeitlichen Olympischen Bewegung teil, wobei Schweden eine bedeutende, Daenemark eine eher marginale Rolle spielte und die Bewegung fuer Finnland und Norwegen in gewissem Masse einem Mechanismus zur nationalen Identitaetsfindung half. Die nordischen Sportorganisationen mussten - vergleichbar der Beziehung zwischen dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) und den internationalen Sportfachverbaenden (IF) - jedoch schon frueh wichtige Einflussphaeren an die nationalen Organisationen abgeben. Die Fragen des Amateurstatus und die Aufgabe der Sozialisierung durch Sport waren sowohl dem IOC als auch den nordischen Staaten wichtige Anliegen. Die Kontrolle ueber die nationalen Olympischen Komitees der einzelnen nordischen Laender hatte der Dachverband der nordischen Laender, der sozusagen als Zwischeninstanz zum obersten IOC fungierte und sportpolitische Entscheidungen fuer die Einzelstaaten uebernahm. Auch Gegenbewegungen zu der Olympischen Idee, die sich insbesondere unter den daenischen und schwedischen Gymnastikverbaenden herauskristallisierte, entstanden in den ersten Jahren der Olympischen Bewegung. Gymnastik und Turnen wurde allerdings in der Weltoeffentlichkeit nicht als nordisches, sondern als europaeisches Phaenomen wahrgenommen. Bis 1928 hatte der Olympismus in den nordischen Staaten keine bedeutende Rolle spielen koennen. SaSch