Amateurism and American sports culture : the invention of an athletic tradition in the United States, 1870-1900

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Title translated into German:Amateurismus und nordamerikanische Sportkultur : die Erfindung einer Sporttradition in den Vereinigten Staaten, 1870-1900
Author:Pope, S.W.
Published in:The international journal of the history of sport
Published:13 (1996), 3 , S. 290-309, Lit.
Format: Publications (Database SPOLIT)
Publication Type: Journal article
Media type: Print resource Electronic resource (online)
Language:English
ISSN:0952-3367, 1743-9035
Keywords:
USA
Online Access:
Identification number:PU199704204543
Source:BISp

Abstract

Der Amateurethos wurde in den Vereinigten Staaten am Ausgang des vergangenen Jahrhunderts als ein Versuch installiert, ein Klassenbewusstsein zu schaffen und den Andrang der Massen auf die Sportszene zu verhindern. Zu jener Zeit gab es keinerlei Konzeption von amateurhaft betriebenem Sport, Professionalismus, Geldpreise und Sportwetten galten als natuerlicher Bestandteil des us-amerikanischen Sports. In diesem Kontext kann die Entstehung eines Amateurethos als ideologische Reaktion auf ein gutfuntionierendes professionelles Sportsystem gekennzeichnet werden. Die zunehmende Buerokratisierung des Sporttreibens ermoeglichte es, durch einen Mechanismus die sozialen Vorurteile zu institutionalisieren und in Strukturen zu festigen. So geschah es zum Beispiel mit Ansaetzen im Fussball von Immigranten im Laufe der 1870er oder auch mit dem wachsenden Collegesport. In der Debatte um Professionalismus oder Amateurismus erlangten die 'Amateur Athletic Union', der Sportdachverband einerseits und die internationale Olympische Bewegung andererseits enorme Bedeutung. SaSch