Hurdling

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Bibliographic Details
Title translated into German:Hürdenlauf
Author:Winckler, Gary
Published in:The Athletics Congress's track and field coaching manual
Published:Champaign: Leisure Press (Verlag), 1989, S. 73-87, Lit.
Format: Publications (Database SPOLIT)
Publication Type: Compilation article
Media type: Print resource
Language:English
Keywords:
Online Access:
Identification number:PU199503075388
Source:BISp

Abstract

Verf. sieht im 110- bzw. 100-m-Huerdenlauf primaer einen Sprint. Neun Faktoren sind fuer gute Leistungen im Huerdensprint entscheidend: 1. Schnelligkeit, 2, Rhythmus, 3. Beweglichkeit, 4. Kraft, 5. Ausdauer, 6. Koordinations- und Gleichgewichtsvermoegen, 7. Technik, 8. Konzentration und 9. Koerperbautyp. Sieben biomechanische Prinzipien zeichnen die Technik des erfolgreichen Huerdenlaeufers aus: 1. Der KSP wird nur so hoch wie noetig angehoben, um die Huerde zu ueberqueren. 2. Die Schnelligkeit im Huerdenlauf kann durch blosse Steigerung der Effizienz des Huerdenschritts (nicht durch Steigerung seiner Laenge) sowie durch die Erhoehung der Schrittfrequenz zwischen den Huerden gesteigert werden. 3. Der Absprungwinkel wird durch die Horizontal- und Vertikalgeschwindigkeit bestimmt. Die Vertikalgeschwindigkeit hebt den Koerperschwerpunkt. Grosse Huerdenlaeufer haben einen Vorteil, da ihr KSP hoeher liegt. 4. Die Vorneigung des Oberkoerpers sollte nur so ausgepraegt sein, dass ein Sprintlauf noch moeglich ist. 5. Die Bewegung des Nachziehbeins und des Fuehrarms verlaufen auf parallelen Ebenen. 6. Das Fuehrbein ist durch ein kurzes Traegheitsmoment gekennzeichnet und fuehrt mit dem Knie. 7. Der Blick ist nach vorne auf die naechste Huerde gerichtet. Verf. beschreibt die einzelnen Phasen des Huerdensprints (Start, erste Schritte, Absprung in die Huerde, Bewegungen ueber der Huerde, Landung nach der Huerde, Zwischenhuerdenlauf, Zieleinlauf). Eine Kontrolliste zur Ueberpruefung der Huerdentechnik wird vorgestellt. Schiffer