Korrekturen am und im Sportschuh

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Title translated into English:Correction on and in sportshoes
Author:Wolpert, W.; Zichner, L.; Varnai, S.
Published in:Sportverletzung, Sportschaden
Published:7 (1993), 4 , S. 210-215, Lit.
Format: Publications (Database SPOLIT)
Publication Type: Journal article
Media type: Print resource
Language:German
ISSN:0932-0555, 1439-1236
Keywords:
Online Access:
Identification number:PU199408071675
Source:BISp

Author's abstract

Die Auspraegung des Fusses ist fuer jeden Menschen charakteristisch. Deshalb sollten idealerweise Schuhe fuer den Fuss so konzipiert sein, dass sie dem Fuss moeglichst wenig Freiraum beschneiden. Aus diesem Grunde kann es bei industriell gefertigten Sportschuhen, die ueber Durchschnittsleisten angefertigt werden, bei Sportlern zu Beschwerden in den unteren Extremitaeten bis zu Stressfrakturen kommen. Um diese Beschwerden zu reduzieren bzw. zu eliminieren, koennen an den Schuhen Korrekturen, die sich auf die Sohle, den Absatz, die Einlagen oder den Schaft beziehen, angebracht werden. Von uns durchgefuehrte Messungen am Fuss mittels dem hydraulischen Prinzip nach ERNST sowie einer Einlegesohle (F-Scan der Firma Tenscan Inc.) ergaben, dass durch daempfende Massnahmen im Schuh bei niedrigen Geschwindigkeiten eine Entlastung des Haltungs-Bewegungs-Systems stattfindet (9 km/h), waehrend bei hoeheren Laufgeschwindigkeiten (14 km/h) durch die Daempfung und die Form der Einlagen eine Mehrbelastung fuer den Fuss beobachtet werden kann. Durch den Schuh wird dem Fuss bei hoeheren Geschwindigkeiten eine Mehrbelastung vorgegeben, die auch durch Manipulationen am Schuh nicht kompensiert werden koennen. Verf.-Referat