Zum Problem der Fairness bei der Anwendung von Verfahren zur Talenterkennung im Sport

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Bibliographic Details
Author:Senf, Gunar
Published in:Leipziger sportwissenschaftliche Beiträge
Published:32 (1991), 1 , S. 28-33, Lit.
Format: Publications (Database SPOLIT)
Publication Type: Journal article
Media type: Print resource
Language:German
ISSN:0941-5270
Keywords:
Online Access:
Identification number:PU199207055492
Source:BISp

Abstract

Zur Feststellung Begabter werden Testbatterien und Auswahlverfahren herangezogen. Bei ihrer Anwendung in der Sportpraxis werden kaum Angaben zur Prognosesicherheit gemacht; es laesst sich darueberhinaus eine bemerkenswerte Unbedenklichkeit bei der Anwendung von Auswahlverfahren verzeichnen. So gibt es im Sport zumeist keine Pruefung der Fairness von Auswahlverfahren. Verf. geht auf dieses Guetekriterium Fairness von Auswahlverfahren nach CLEARY, LINN oder ROLFFS ein und zeigt, welche Bedeutung dieses Kriterium bei der Talentsuche haben kann. Verf. fordert fuer zu erarbeitende Auswahlverfahren, dass sie die Moeglichkeit implizieren, den individuellen Entwicklungsstand eines Sportlers zu beruecksichtigen. Chomse