Kinematische Analyse des Sprintschrittes der Schwung-Zug-Technik und korrelative Beziehungen von Sprintleistung und vertikalen Sprüngen in verschiedenen Leistungsklassen

Sprache: Deutsch
Leiter des Projekts Prof. Dr. Mattes, Klaus Universität Hamburg / Institut für Bewegungswissenschaft / Arbeitsbereich Bewegungs- und Trainingswissenschaft (Tel.: +49(0)40/42838-5903, klaus.mattes at uni-hamburg.de)
Beteiligte Institutionen: Universität Hamburg / Institut für Bewegungswissenschaft / Arbeitsbereich Bewegungs- und Trainingswissenschaft (Forschungseinrichtung)
BMI/BISp (Aktenzeichen: 072001/18) (Finanzierung)
Olympiastützpunkt Berlin (Kooperationspartner)
Deutscher Leichtathletik-Verband (Kooperationspartner)
Projektlaufzeit: 01/2018 - 09/2018
Schlagworte: Analyse; Anforderungsprofil; Beschleunigung; Bewegungsanalyse; Hochleistungssport; Kinematik; Leichtathletik; Leistungssport; Muskelstiffness; Nachwuchstraining; Reaktivkraft; Schritt; Schwung; Sprint; Sprintleistung; Sprintschnelligkeit; Sprinttechnik; Sprung; Technik, sportliche; Vertikalsprung; Zugbewegung
Erfassungsnummer: PR020171100097
Quelle: profi - Projektinformationssystem
Gespeichert in:

Ziel

Im Serviceprojekt sollen (1) die Untersuchungen zur „Schwung-Zug-Technik" bei maximaler Sprintgeschwindigkeit und Pick-Up-Beschleunigung für Nachwuchs- und Spitzenathleten (Frauen und Männer) fortgeführt werden, um die bisher erstellten Anforderungsprofile für die jeweilige Altersklasse bzw. Sprintvariante weiter zu präzisieren, sowie (2) der Zusammenhang der der Sprintleistung und -technik einerseits sowie der vertikalen Stiffness und der Reaktivkraftfähigkeit anderseits für die Nachwuchsathleten aufgeklärt werden.

Planung

Felduntersuchung mit Sprinterinnen und Sprintern (Bundeskaders des DLV und der Landeskader des HLV) zur kinematischen Analyse des Sprintschrittes bei maximaler Sprintgeschwindigkeit und Pick-up-Beschleunigung. Erstellung von individuellen Auswertungen und Gruppenvergleichen. Analyse des Zusammenhangs von kinematischen Merkmale der Sprintleistung und –technik sowie der vertikalen Stiffness und Reaktivkraft bei Nachwuchssprinterinnen und –sprintern.

Ergebnisse

Die Trainer und Athleten erhalten kinematische Analysen mit Bewertung der individuellen Sprinttechnik im Vergleich zur jeweiligen Leistungsklasse. Anhand der Ergebnisse können die individuelle Zieltechnik der Spitzen- und Nachwuchsathleten präzisiert und Hinweise für das Konditionstraining abgeleitet werden. Die Projektergebnisse werden in Diskussionen mit den verantwortlichen Bundes- und Kadertrainern, bei Traineraus- und Trainerweiterbildungen sowie als Forschungsbericht übermittelt. Nationale und internationale Veröffentlichungen sind vorgesehen.

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