Validation der Speichellaktatleistungsdiagnostik über die Entwicklung und Evaluation eines Schwellenmodells anhand verschiedener Stufen- und Dauertests

Sprache: Deutsch
Leiter des Projekts Semerak, Philipp Universität Hamburg / Fachbereich Bewegungswissenschaft / Abteilung Sport- und Bewegungsmedizin (Tel.: 0049-40/42838-6339, semerak at web.de)
Mitarbeiter des Projekts Prof. Dr. Reer, Rüdiger (Tel.: 0049-40/42838-6339, reer at uni-hamburg.de)
Prof. Dr. Braumann, Klaus-Michael (Tel.: 0049-40/42838-6339, braumann at uni-hamburg.de)
Dr. Ziegler, Marc
Beteiligte Institutionen: Universität Hamburg / Fachbereich Bewegungswissenschaft / Abteilung Sport- und Bewegungsmedizin (Forschungseinrichtung)
Eigenfinanzierung (Finanzierung)
Projektlaufzeit: 05/2007 - 03/2009
Schlagworte: Belastungstest; Hochleistungssport; Laktat; Laktat-steady-state, maximales; Laktatbestimmung; Leistungsdiagnostik; Leistungsphysiologie; Leistungssport; Messverfahren; Speichel; Stufentest; Testverfahren; Validität
Erfassungsnummer: PR020071100448
Quelle: Jahreserhebung
Gespeichert in:

Zusammenfassung

I. Ziel der Studie (SLak2) ist die Entwicklung eines Schwellenmodells zur Bestimmung des maximalen Laktat-steady-states (MLSS) aus dem Speichellaktat.
Während verschiedener Belastungstests wird das MLSS anhand der Laktatmessung im Speichel ermittelt und mit derjenigen anhand der Messung im Kapillarblut verglichen.
II. Die Belastungstests dienen der Identifikation von Auswirkungen der Stufenlänge auf die Bestimmung des MLSS sowie der Probenahme auf die ermittelten Parameter. Außerdem dienen diese Visiten zum Nachweis der Reproduzierbarkeit von Speichellaktatmessungen.
Das MLSS wird zunächst in einem einfachen Stufentest anhand der Blutlaktatwerte edv-basiert (Mesics Winlactat 2.0) und anhand der Speichellaktatwerte durch mehrere Gutachter (visuell) ermittelt, bevor es durch mehrere Dauertests überprüft wird.
III. Die Leistungsdiagnostik mittels Speichellaktat stellt eine innovative Alternative zur Blutlaktatmessung dar. Ihr größter Vorteil liegt darin, dass kein Fachpersonal für die Probensammlung benötigt wird und eine Probenahme ortsungebunden möglich ist.

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