Medizinische und sozialmedizinische Aspekte der Rehabilitation von Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems und Einfluß selbstentwickelter, individueller Belastungsprogramme auf kardiovaskuläre und hormonelle Adaptationen im Grenzbereich der individuellen Leistungsfähigkeit

Englischer übersetzter Titel: Medical and sociomedical aspects of cardiovascular rehabilitation and effects of selfdeveloped individual exercise programs on cardiovascular and endocrine adaptations adaptations of cardiac patients to intense physiological stress
Sprache: Deutsch
Leiter des Projekts Prof. Dr. Busse, Martin W. Universität Leipzig / Fakultät Sportwissenschaft / Sportmedizin / Fachgebiet Sport- und Leistungsmedizin, präventive und rehabilitative Medizin (Tel.: 0341 /97-31660, busse at rz.uni-leipzig.de)
Mitarbeiter des Projekts Prof. Dr. Schauer, Joachim
Dr. Köthe, Regine
Dr. Radon, Manfred
Beteiligte Institutionen: Universität Leipzig / Fakultät Sportwissenschaft / Sportmedizin / Fachgebiet Sport- und Leistungsmedizin, präventive und rehabilitative Medizin (Forschungseinrichtung)
Eigenfinanzierung (Finanzierung)
Drittmittel (Finanzierung)
Projektlaufzeit: -
Schlagworte: Ausdauerbelastung; Herz-Kreislauf-System; Ischämie; Koronarrehabilitation; Leistungsfähigkeit; Rehabilitation; Reinfarkt; Reintegration; Risikofaktor; Sozialmedizin
Erfassungsnummer: PR020020700304
Quelle: Universität Leipzig - Forschungsbericht 2000
Gespeichert in:

Zusammenfassung

Stationäre Rehabilitationsmaßnahmen bei koronarer Herzkrankheit haben sich in einer Vielzahl von Untersuchungen sowohl in Hinsicht auf die berufliche Reintegration wie auch auf die Beeinflussung von Risikofaktoren und Reinfarktzahlen als uneffektiv erwiesen. In einem Modell der ambulanten Rehabilitation in Hannover (Ltd. Arzt Prof. Busse) konnte gezeigt werden, daß intensive, aus der Sportmedizin abgeleitete Belastungsmaßnahmen, die über zumindest 6 Monate fortgesetzt werden, zu einer Steigerung der Dauerbelastbarkeit bei unveränderter Herzbelastung um ca. 80%, zu einer deutlichen Erhöhung der Ischämieschwelle und zu einer gegenüber der stationären Rehabilitation erheblich früheren beruflichen Reintegration führen können. In der in Leipzig begonnenen Studie sollen in den nächsten Jahren die Effekte vergleichbarer ehabilitationsmaßnahmen auf verschiedene myokardiale Funktionsparameter überprüft werden.

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