Rollstuhlergometrie

Gespeichert in:
Bibliographische Detailangaben
Autor:Schmid, A.
Erschienen in:Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin
Veröffentlicht:53 (2002), 5, S. 153-154, Lit.
Format: Literatur (SPOLIT)
Publikationstyp: Zeitschriftenartikel
Medienart: Elektronische Ressource (online) Gedruckte Ressource
Sprache:Deutsch
ISSN:0344-5925, 2627-2458
Schlagworte:
Online Zugang:
Erfassungsnummer:PU200209002577
Quelle:BISp

Abstract

Der definierte und standardisierte Belastungstest zur Beurteilung der Belastungsreaktion ist auch für Rollstuhlfahrer in der klinischen Diagnostik, in der Prävention und im Leistungssport unerlässlich. Querschnittslähmung, insbesondere bei Tetraplegie, führt nicht nur zu motorischen und sensorischen Ausfällen, sondern auch zu Störungen des peripheren sympathischen Systems. Die Belastung findet bei klinischen Fragestellungen meist in Form einer Handkurbelergometrie, bei sportartspezifischen bzw. leistungsdiagnostischen Untersuchungen auf dem Rollstuhlergometer oder Laufband statt. Für die Einschätzung der sportartspezifischen körperlichen Leistungsfähigkeit bei Fahrdisziplinen der Rollstuhl-Leichtathletik, Hand-Bike oder Spielsportarten mit hoher Ausdauerkomponente ist sowohl die Ergometrie auf dem Rollstuhlergometer als auch auf dem Lautband geeignet. Die Bestimmung des Laktatanstieges, des Minimums des Laktatäquivalents oder der ventilatorischen Schwelle ist unabhängig von der Art der Behinderung möglich. Die Dauerleistungsgrenze scheint für Sportler mit Paraplegie oder anderen Behinderungen, nicht aber für Tetraplegiker, im Bereich von 4 mmol/1 Laktat zu liegen. Verf.-Referat